
Stehend von links:
Peter Moll, Ulrike Bahr, Xaver Kaufmann, Carl-Heinz Peter, Ralf Vogel, Klaus Karsten, Jutta Kreuzer, Julia Rösch, Karl-Heinz Uhl, Sonja Eireiner, Thomas Müller, Wolfgang Wankerl, Markus Metzner, Bernhard Jahn.
Sitzend von links:
Richard Graf, Heidi Vogel, Hans Roßkopf, Bernd Schneid, Sebastian Graf.
Auf dem Bild fehlen:
Fabian Holzner, Stefan Uhl, Tobias Schmidt
Gemeinsam für Wemding Amerbach und Kreut, unter diesem Motto startete der SPD-Ortsverein Wemding mit einer Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl 2014
Richard Graf, Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzender der SPD-Wemding begrüßte die zahlreichen Mitglieder und Gäste, sowie natürlich die beiden Hauptredner: die gebürtige Wemdingerin Ulrike Bahr, Bundestagsabgeordnete der SPD aus Augsburg, und Peter Moll, Landratskandidat der SPD, die anlässlich der Auftaktveranstaltung zu uns nach Wemding kamen.
Weiter konnte Richard Graf alle derzeitigen Stadträte begrüßen: Heidi Vogel, Hans Roßkopf, Hans Rink und Bernd Schneid. Besonders freute es Ihn, dass nahezu alle Kandidatinnen und Kandidaten der SPD/freien Bürger anwesend waren.
Um die vielen Gäste nicht länger warten zu lassen startete Ulrike Bahr mit einer kurzen Vorstellung. Schnell wurde allen klar, durch Ihr Engagement gibt es hier in Wemding ein Jugendzentrum, kurz Juze genannt. Ulrike berichtete wie sie damals gegen den Willen des damaligen CSU-Bürgermeisters mit mehreren Jugendlichen aus Wemding für die Entstehung eines Jugendzentrums gekämpft hat und, wie
man heute sieht, auch erfolgreich war.
Seit nunmehr 12 Jahren hat Ulrike Bahr kommunalpolitische Erfahrung im Stadtrat in Augsburg sammeln können, um jetzt die Interessen der SPD im Bundestag vertreten zu können. Ihre Schwerpunkte Familie und Soziales wird auch in der Bundespolitik mit den politischen Alltag gestalten. Genau diese sozialen Aspekte sind auch im Koalitionsvertrag vorhanden und haben letztendlich zu Ihrer Zustimmung geführt. Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren, ein gesetzlicher Mindestlohn, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und eine ausgeweitet
Städtebauförderung zur sozialen Stadt tragen unter anderem die Handschrift der Sozialdemokraten.
„Sozialer Ausgleich, heißt auch sozialer Friede in den Städten und Gemeinden“, so schloss Ulrike Bahr und bedankte sich für die Aufmerksamkeit in Ihrer Heimatstadt Wemding.
Der Übergang von Peter Moll zu seinen Ausführungen war nicht schwierig, denn wie Ulrike Bahr war auch Peter Moll in Donauwörth das Gründungsmitglied des Juze´s. Nach einer kurzen Einführung sprach der Landratskandidat der SPD über seine Vorstellungen, wie er sich eine bürgernahe und vor allem transparente Politik als Landrat vorstellen kann. Es kann nicht sein, dass die CSU mit ihrem Anhängsel „Junge Bürger“ eine Hinterzimmerpolitik betreibt, ein Landrat muss im Landkreis präsent und nicht von der Stellvertreterpolitik geleitet sein.
Sicher ist sich Peter Moll, dass Krankenhäuser nicht über die Defizitpolitik gemessen werden dürfen, sondern über den Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern, aber dass ein Landrat nichts vom einem Millionendefizit vorher wusste glaubt niemand.
Ein weiteres Beispiel von Misspolitik und Verschwendung von Steuergeldern ist sicher das Thema Mensa im THG in Nördlingen, hier muss dringend nachgebessert
werden um nicht sinnlos Gelder zu verschwenden.
Durch den demografischen Wandel wird das Thema öffentlicher Personennahverkehr immer wichtiger, dazu zählt auch das Thema Nord-Riesbahn. Neben dem notwendigen Ausbau der Strassen z.B. Donauwörth Richtung Weißenburg muss auch mehr Gewicht in die Sanierung von Strassen und Wegen gelegt werden.
Zum Schluss wurden von Peter Moll noch die Themen Windkraft und Breitbandausbau als einer seiner wichtigen Ziele als Landrat dargestellt.
Mit den Worten: „Landrat für alle, offen, bürgernah und kompetent, mit diesen Attributen freue ich mich auf Ihre Stimme um dies ab 1. Mai als moderner Landrat verwirklichen zu können“ schloss Peter Moll seine Ausführungen und erntete dafür langanhaltenden Applaus.
2. Bürgermeister Hans Roßkopf bedankte sich bei den Rednern für das Kommen und Ihre Ausführungen.
Die Bundespolitik weist wieder viele soziale Komponenten auf und dies ist auf das Engagement der Sozialdemokraten zurückzuführen. Mit dem Mitgliederentscheid hat die SPD wichtige Weichen und Signale gesetzt, auch an alle anderen politischen Gruppierungen. Weiter galt der Dank Peter Moll für seine Ideen, wie und mit welchen Themen er eine bürgernahe Politik als Landrat umsetzen will.
Es kann nicht sein, dass sich der Landkreis auf Kosten der Kommunen über eine weit überhöhte Kreisumlage entschuldet und damit die Städte und Gemeinden in eine massive Neuverschuldung zwingt, so Hans Roßkopf. Allen derzeit amtierenden SPD-Stadträten dankte Hans Roßkopf für Ihren unermüdlichen Einsatz, in den letzten 6 Jahren. Durch die gute Zusammenarbeit im Stadtrat konnten viele Erfolge verbucht werden, Gewerbe, Strassen, Wohngebiete, Bauplätze, Altstadtsanierung, Kanal und Strassenerneuerung ohne
Erneuerungsabgaben der Anwohner wie in den meisten anderen Städten und Gemeinden.
Besonderer Dank galt Hans Rink für sein über 35 jähriges Engagement im Wemdinger Stadtrat bzw. als 3. Bürgermeister. Hans Rink ergriff die Gelegenheit und bedankte sich seinerseits für die Unterstützung die er in dieser Zeit durch seine SPD erfahren durfte. Es erfülle ihn mit Stolz, wenn er die neue Stadtratsliste der SPD/freie Bürge sieht, wie viele bekannte und engagierte Bürgerinnen und
Bürger sich bereit erklärt haben, um für die Wemdinger/Amerbacher und Kreuter Anliegen sich einzusetzen.
Richard Graf rief nun die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten auf sich kurz der Versammlung vorzustellen. Jeder konnte sich nun von der sehr ausgewogenen
Liste überzeugen.
Öffentlichkeitsarbeit Bernd Schneid